Schwere Läsionen des Rückenmarks lassen sich aufgrund der damit einhergehenden motorischen oder sensorischen Ausfälle meist deutlich beobachten:
- Verlust der Tiefensensibilität (Propriozeption)
- Verlust der Oberflächensensibilität (Mechano-, Thermorezeption, Nozizeption)
- Lähmung der willkürlichen Skelettmuskulatur (Plegie)
- teilweise oder vollständige Lähmung eines Körperteils oder Organs (Parese bzw. Paralyse)
Geringfügige Kompressionen des Rückenmarks zeigen sich oft weniger eindeutig an wie:
- Schmerzen
- Bewegungsunlust
- Muskelverspannungen
Bei Symptomen einer Rückenmarkskompression denken wir oft zuerst an einen Bandscheibenvorfall. Aber auch andere Störungen wie beispielsweise Frakturen, Spondylosen, Ödeme, Tumore oder Zysten können auf das Rückenmark drücken.
Die gesicherte Diagnosestellung erfordert eine entsprechende technische Ausstattung und erfolgt durch den Tierarzt.